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Was ist das, dieses blöde nagende Etwas, dass ständig tief in meinem Inneren flüstert und zwickt? Es ist immer da. Manchmal ist es leise und zurückhaltend, manchmal ruft es laut und stubst mich an aber es verlässt mich nicht. Es muss doch einen Grund haben. Hätte ich doch damals nicht ..... wäre ich doch.... Ich hätte es einfach besser wissen müssen.

Das genau ist der Knackpunkt: Jeder Mensch reagiert genau so, wie er es am besten kann. Damals, wusste ich es nicht besser. Heute würde ich anders reagieren. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht. Leider lässt sich meist erst hinterher feststellen, dass genau dieses Verhalten suboptimal war. Aber zu jenem Zeitpunkt hatte ich keine andere Möglichkeit, sonst hätte ich sie wahrgenommen. Meine gute Absicht war da, versteckt sich jedoch.

Irgendetwas will mir das Schuldgefühl doch sagen ... Es macht auf mich selbst aufmerksam, lässt mich selbst hinterfragen, zeigt mit dem erhobenen Zeigefinger in meine Richtung. Und  genau das wird es solange tun, bis ich aus dieser Erfahrung lerne und aus dem Gelernten genau das Verhalten kreiere, mit dem ich mich wohl fühle. 

Das Gefühl, an irgendetwas schuld zu sein kann ganz schön belastend sein. Da schleppt man sich jahrelang mit dem schlechten Gewissen herum und übersieht die Botschaft, die darin steckt: finde mehr Möglichkeiten! Reflektiere dich selbst! Je größer die Vielfalt meiner Erfahrungen ist, aus der ich schöpfen kann, desto eher finde ich geeignete Strategien, meinen Alltag sinnvoll und nachhaltig zu gestalten.  Aber vor allem auch oder gerade bei der Lösung von Problemen brauche ich viel Erfahrung und genau die bekomme ich meist über trial and error. Da beißt sich die Katze nun mal in den Schwanz. 

Was ist das Gegenteil von einem schlechten Gewissen? Ein reines Gewissen. Wie schön wäre es, nur noch mit reinem Gewissen herumzulaufen. Geht nicht? Doch, theoretisch geht das schon. Ein schlechtes Gewissen kommt oft daher, dass man nicht mit sich verbunden ist und Entscheidungen trifft, die auf den Werten und Glaubenssystemen Dritter basieren. Stell dir vor, die frischgebackene Mutter hat ein Baby, das häufig schreit und folgt dem gut gemeinten Rat der Großmutter, das Kind schreien zu lassen anstatt es zu beruhigen. Die Großmutter ist mit dem Glauben aufgewachsen, man müsse Kinder schreien lassen um sie nicht zu verwöhnen. Die Tochter folgt aus Mangel an Erfahrung dem Rat der Oma. Sie hätte jetzt die Möglichkeit, das zu tun, was ihr Bauchgefühl sagt; tut es aber nicht, weil in ihrem Glaubenssystem die Älteren die größere Erfahrung haben und ihr Respekt vor ihrer Mutter so groß ist, dass sie ihr eigenes Gefühl für falsch hält. 

Mit dem  zweiten Kind lernt die Mutter aber, dass es sehr wohl wichtig ist, auf das Weinen des Babys zu reagieren und es sofort auf den Arm zu nehmen. Sie merkt, dass das sich das Kind viel schneller beruhigt und ausgeglichener ist. Möglicherweise setzt da ihr schlechtes Gewissen ein, weil sie sich dem ersten Kind gegenüber schuldig fühlt. Dieses schlechte Gewissen führt dann unter Umständen leider dazu, dass sie bei dem Erstgeborenen viel mehr Zugeständnisse macht als bei dem Zweitgeborenen, es anders, vielleicht laissez fairer erzieht nur um die Fehler wieder gut zu machen und das eigene schlechte Gewissen beruhigen. 

Leider lässt sich das schlechte Gewissen nicht wirklich lange beruhigen. Es ist infam, spinnt Intrigen, täuscht und mogelt, tut so, als wäre alles wieder gut, nur um im nächsten Moment mit noch mehr Schuldgefühlen im Gepäck wieder aufzutauchen. Die einzige Möglichkeit, es dauerhaft loszuwerden ist, seine eigenen Glaubenssysteme und Werte zu untersuchen.

In welchen Umfeld bist du aufgewachsen, was war deinen Eltern und Erziehern wichtig? Was davon hast du für dich als wahr und wichtig übernommen, gehört aber auf den Prüfstand? Frage dich einmal bei jedem Glaubenssatz, der bei dir für ein Schuldgefühl sorgt, ob das wirklich dein Glaube ist und ob dieser Glaube deinen eigenen Werten entspringt oder vielleicht übernommen wurde. Was daran ich für dich wichtig? Ist es wirklich so, wie du oder deine Eltern glauben? Du kannst das, was dir wichtig ist - also deine Werte - neu sortieren, ihm eine neue Reihenfolge geben. 

  • Nehmen wir das Beispiel von oben: Der jungen Mutter ist der Respekt vor ihrer eigenen Mutter wichtig - Wert: Respekt
  • Ihr ist aber auch das Wohlergehen ihrer Kinder wichtig - Wert: Fürsorge.
  • Sie möchte sich nicht mit ihrer Mutter auseinandersetzen - Wert: Harmonie.
  • Sie versucht ihren Fehler wieder gut zu machen - Wert: Gerechtigkeit.

Das sind 4 Werte, die viele von uns haben. Dass Werte aber nicht nebeneinander - also gleichberechtigt - gelebt werden können, ist vielen Menschen nicht bewusst. So wie die junge Frau ihre Wertehierarchie mit den dazugehörigen Glaubenssätzen lebt, kommt sie in einen Konflikt, der ihr ein schlechtes Gewissen verursacht. 

Die Lösung  - die Persönlichkeitsentwicklung erfordert - in Kurzfassung:

  1. Werde dir über deine Werte im Klaren
  2. Übertrage deine Werte in eine Hierarchie
  3. Enttarne die dazugehörigen Glaubenssätze
  4. Überprüfe, ob die Glaubenssätze wirklich so stimmen (eventuell mit "The work" von Byron Katie bearbeiten)
  5. Ordne deine Werte neu.

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